Dora Bratchkova, Violine 1

Vladimir Patrascu, Violine 2

Gerhard Müller, Viola

Alina Kudelevic, Violoncello

Seit fast 20 Jahren steht das Rasumowksy Quartett für packende Konzerterlebnisse. Mit ungebrochener Leidenschaft und einem individuellen Klang widmet sich das Ensemble den grossen Meisterwerken, überrascht aber auch immer wieder mit Entdeckungen, wie zuletzt mit der Ersteinspielung der Streichquartette des Schweizer Romantikers Friedrich Theodor Fröhlich.

Seinem Namensgeber Fürst Andrej Kyrillowitsch Rasumowsky, dem russischen Gesandten in Wien, Freund Beethovens und Mäzen des Streichquartettspiels, fühlt sich das Rasumowsky Quartett in mehrfacher Hinsicht verbunden. Es hat seine Wurzeln in der russischen Streicherschule und betrachtet die Quartette der Wiener Klassik, zumal in historisch informierter Aufführungspraxis, als sein Kernrepertoire. Darüber hinaus setzt das Ensemble besonders auf die russische Quartettliteratur, auf Neuentdeckungen, zeitgenössische Schweizer Musik und spartenübergreifende Programme.

Internationale Aufmerksamkeit erlangte das heute in Bern beheimatete Rasumowsky Quartett mit der Gesamteinspielung aller fünfzehn Streichquartette von Dmitri Schostakowitsch anlässlich seines 100. Geburtstags im Jahr 2006. Maxim Schostakowitsch, selbst als Pianist und Dirigent einer der bedeutendsten Interpreten der Werke seines Vaters, zählt die Einspielung «zu den besten Aufnahmen der Musik meines Vaters überhaupt». Die Zeitschrift Der Spiegel sprach ob «der verblüffenden Tempi und dem fesselnden Zusammenspiel» von einem «Jubiläumsereignis».